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5 wirkungsvolle Methoden Probleme zu loesen

5 wirkungsvolle Maßnahmen schmerzhafte Gefühle und Gedanken effektiv los zulassen

Wir sind oft verzweifelt wenn die Erlebnisse der Vergangenheit unausweichlich erscheinen und tun alles in unserer augenblicklichen Macht mögliche um zu vergessen. Meistens aber jedoch verdrängen wir nur statt uns mit den leidvollen Erinnerungen zu versöhnen. Wir nehmen nicht selten dramatische Änderungen an uns vor, die sich negativ auf die Art und Weise unserer Lebensführung auswirken können. Das direkte Auseinandersetzen mit Deinen Problemen jedoch ist eine scheinbar wenig bekannte Methode, die Dinge wahrhaft loslassen zu können.

Denn wenn das Davonlaufen keine befriedigenden Antworten mehr liefern kann und dadurch die äußeren Widerstände immer größer werden können, besteht die Möglichkeit zu bedenken, dass es längst Zeit geworden ist im hier und jetzt direkt auf die Probleme zu zugehen.

Ein unkonventioneller durchaus gesunder Ansatz loszulassen kann folgende Maßnahmen beinhalten:

Aktzeptiere die Realität so, wie sie gegenwärtig ist

Sehe die Realität wie sie aktuell tatsächlich gegenwärtig ist und nicht wie sei einmal war, sein werden könnte oder wie Du sie Dir so gerne wünscht

Für die meisten von uns ist es sehr schwer mit den Dingen weiterzumachen weil wir die Realität - so wie sie ist - einfach nicht akzeptieren wollen. Wenn wir uns schuldig, ängstlich oder verloren fühlen neigen wir dazu, diese Emotionen zu maskieren und so zu tun als wären sie gar nicht da. Wir sehen eher weg und suchen aktiv nach Wegen um zu vergessen. (Party, Sound, Sex, Drugs, Oktoberfest, Privatvergnügen)

Das funktioniert prima. Die Emotionen gewinnen "Argumente" und für einen Moment sind wir davon überzeugt, dass alle unsere Probleme verschwunden sind, nur weil wir ihnen gerade keine Gelegenheit mehr geben an sie zu denken.

Aber ist das die Realität so wie sie wirklich gegenwärtig ist? Diese Probleme existieren nach wie vor und verankern sich in jede Faser deiner Existenz. Sich von der Realität abzuwenden wird Dir keine Heilung ermöglichen. Dir wird es nicht besser gehen und die Dinge werden sich auch nicht verändern. Du verschaffst Dir nur ein falsches Sicherheitsgefühl und ein vorübergehendes Märchen des Friedens.

Bewerte Deine Position in dieser Realität.

Wenn du dich endlich dafür entscheidest Dich deinen Problemen zu stellen solltest Du anerkennen, wie sich Deine Position in dieser Realität wirklich verhält. Du musst versuchen verstehen zu lernen, welche aktuellen Bedingungen gegenwärtig vorhanden sind und dazu führen das Problem überhaupt zu erzeugen. Was ist also zu tun um die Dinge umzukehren? Ein Beispiel: Wenn Du Schulden hast, solltest Du genau überprüfen wie hoch sie insgesamt sind und wie viel Geld Du am Ende brauchen wirst um sie vollständig zurück zu bezahlen. Vollkommen unabhängig davon ob Du sie reell zurückzahlen kannst. Du musst Dir erst einen Überblick verschaffen und Dich darauf konzentrieren, alle Schulden ersteinmal zusammenzufassen.

Die Beurteilung deiner Position in dieser Realität bedeutet, dass Du dich in das Problem vertiefst. Du sagst nicht nur dass das Problem existiert; Du begreifst jetzt, dass dieses Problem in deinem Leben existiert. Das kann mitunter sehr anstrengend sein und sogar eine Herausforderung darstellen, ist aber ein notwendiger Schritt um voranzukommen und los zu lassen.

Lerne Deine typischen Antworten zu verstehen (Alibis abschaffen!)

Trotz der Millionen von Jahren die wir uns als Menschen entwickeln mussten, sind wir immer noch nicht aus unserer Kampf- oder Fluchttendenz herausgewachsen. Wenn wir mit stressigen Reizen konfrontiert werden ist unsere erste Reaktion uns abzuwenden und sie zu ignorieren. Wenn das Problem fortbesteht, ignorieren wir es noch ein wenig und hoffen dass es irgendwie von selbst verschwindet. Nur wir wissen halt auch, dass das nie passiert, weil es so nie passieren kann.

Der Weg zum Fortschritt führt über die Stabilität. Wie willst du Deine Probleme lösen, wenn du jedes Mal, wenn du die Zwischenlinie erreichst in die entgegengesetzte Richtung läufst? Es gibt Möglichkeiten Deine abstrakten Emotionen zu rationalisieren und konkrete Lösungen zu finden um sie aufzulösen und zu überwinden.
Achte einmal darauf was mit Dir in einem Augenblick passiert, wo Du Dich in anstrengende Szenarien verwickelst. Was ist dein Ansatz? Wirst Du am Ende Deine Ängste auf andere projizieren? Ignorierst Du Deine eigenen Vorhaben und Anweisung inmitten einer bevorstehenden Frist oder Verpflichtung? Beschuldigst Du Deine Kollegen und Freunde angesichts des Scheiterns?
Wenn du verstehst was Du tust, kannst Du deine Handlungen als Folge Deiner wahrgenommenen Bedingungen erkennen und nicht als "willkürliches Schicksal" von außen. Wenn Du Deine Antworten also von der Realität trennst, wirst Du verstehen das die Reaktionen von außen kaum zu vermeiden gewesen wären. Sie sind die Nebenprodukte und haben nichts mit dem wirklich gegenwärtigen Moment gemeinsam. Da ist die Stelle wo Du die direkte Möglichkeit hast herauszufinden, welche schlechten Gewohnheiten Du gut ersetzen kannst und welche Schritte zu unternehmen sind, um diese längst unterbewusst programmierte Haltung zu verhindern - und schließlich mit der positiven zu ersetzen.

Der wahre Frieden des Geistes ist die Realität zu akzeptieren, wie sie wirklich gegenwärtig ist.

Swami Premodaya

Lauf nicht davon, lauf hin

Einige Menschen glauben dass Loslassen ein Akt ist, bei dem man sich vom Problem direkt entfernt. Um etwas loszulassen trennen sich manche physisch von dieser Realität. Aber ein Umzug in eine andere Stadt, das emotionale Trennen von Freunden, ein neuer Job oder die Einreichung einer Klage auf Gericht beheben eher seltener Probleme.
Manchmal ist der Schmerz und die Verletzung bereits so tief in Deiner Realität verwurzelt, dass Du einfach nicht davon wegkommen kannst. In Zeiten wie diesen besteht die Lösung nicht darin sich von ihr abzuwenden, sondern sich direkt in ihre Richtung zu bewegen.
Stell Dich deinen Ängsten und Sorgen und fange zuerst bei Dir im Kopf damit an. Bereite dich auf den Schmerz vor der kommen wird, ohne zu vergessen, dass dies zum Besseren ist. Erinnere Dich  an die guten Gewohnheiten die Du in Deinem Leben entwickelt hast und nutze diese, um das Problem auf die gesündeste aller Arten zu überwinden.

Lass die Dinge rein. Verschmelze

Der letzte Schritt in der Kunst des Loslassens ist das Gegenteil dessen was das ganze Phänomen vor zu geben scheint. Um die Dinge loszulassen musst Du sie erst annehmen können. Deine ganze Aufmerksamkeit ist darauf konzentriert das Problem einzufangen, statt es abzustoßen.  Es ist sehr einfach zu glauben, dass das Davonlaufen die beste Lösung für Deine Probleme zu sein scheint. In Wirklichkeit distanziert Du Dich nur mehr vor Deinen Problemen. Du bist dann vielleicht meilenweit von den Ursachen von Schmerz und Stress entfernt was aber nicht bedeutet, das sie deswegen nicht mehr existent sind.

Schiebe das Unangenehme nicht heraus. Lehne die negativen Emotionen nicht ab. Sie sind ein natürlicher Bestandteil jeder Existenz. Renne nicht vor Angst, Einsamkeit, Unsicherheit und Traurigkeit davon. Akzeptiere sie als das was sie sind und tauche ein in diese Emotionen. Erlaube ihnen zu existieren. Nicht aber als abstrakte Gefühls-Gebilde sondern als Bedingungen, die Du jederzeit verändern kannst.

Wenn Du die Dinge hineinlässt werden sie ganz automatisch nicht mehr unantastbar. Diese Gefühle werden zum Teil Deiner gegenwärtigen Situation, zum Teil von Dir und sind daher auch nur von Dir kontrollierbar. Oder wer nimmt hier den Schmerz und den Stress wahr? Du nimmst diesen Emotionen die Kraft ihrer Bedeutung in dem Du sie zu einem Teil von Dir machst. Indem Du mit ihnen verschmilzt. Wie können Dich dann noch diese Gefühle verfolgen, wenn sie Dir vertraut geworden sind und Dich deshalb nicht mehr stören können?

Die meisten Menschen denken leider dass die Kunst des Loslassen darin besteht die Dinge nicht mehr an sich ran zu lassen, ohne dabei zu wissen, dass der beste Weg mit der Welt umzugehen darin besteht, unerwünschte Reize aufzunehmen, einen tiefen Atemzug nach dem anderen ...

Euer Mathahasy

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