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Da wo Gott wohnt

Die Karfreitags Predigt

Glaube. Sehr bequeme Geisteshaltung und Grundlage für allzu menschliche Dummheit. Glaube. Eine Tätigkeit? Eine naturgegebene Überlebensstrategie? Eine Idee? Oder eine bisher unerwähnte Krankheit?

Es gibt kaum eine gründlichere Entscheidungshilfe zu streiten, zu kämpfen, zu hassen und Kriege zu beginnen, als der Glaube. Und nur „glauben“ lässt sich viel.

An erster Stelle steht mit Sicherheit der Glaube an einen Gott, der irgendwo im Universum in soner Hobbitbude „schöpft“ und mit Gewissheit für die Meisten einen Penis hat, über den selten wenn gar nicht erwähnt impliziert werden soll, dass es sich hier um einen Mann handeln MUSS. Hier allein besteht schon in sehr emanzipatorisch aufgeklärter Perspektive Diskussionsbedarf.
Mag Gott einen Bart haben, gar ungepflegt daher kommen, hat er eine Frau, benutzt er seinen P .. also wo, wie ….DA hat sich möglicherweise im Laufe der Dinge in bestimmten Gesellschaften möglicherweise die ein oder andere Vorstellung schon korrigiert.

Ganz unabhängig davon, kann man auch an Kobolde, Feen, Engel und sonstige Geister glauben. Auch der Glaube an UFOs, verschwörerische Mächte, flache Erden, Chemtrails …. gerade vor Ostern wird einem erst das Fest des Glaubens in seiner Dimension deutlich.

Ja, an was soll man denn dann glauben, wo man nicht doof wird von?

Na an sich selbst! Wer nimmt den „Glauben“ wahr? Die UFOs? Die Feen? Der bärtige Mann-Gott im Quanten-String-Feld? Jesus? Na Du! Du, der wenn überhaupt bis hier her gekommen ist, lesen kann und sich möglicherweise darüber wundert, welchen Scheiß er selbst schon alles geglaubt hat. Und woher kommt die Energie zu glauben? Aus der Steckdose? Von der Telekom? Deinem Fussballverein oder Deinem Kosmetikkanal?

Muss man also dass, was da die Energie erzeugt zu glauben glauben? Ist das nicht möglicherweise deppert? Und soweit sogar schädlich weil dort die individuellen Vorstellungen von beständiger Existenz eine Zauberwelt bauen, die dann dafür sorgt, dem anderen auf die Fresse zu haun wenn der kein Bock hat? Schon allein deshalb weil der nur an die Knete der Waffenindustrie „glaubt“? Aber auch der muss am Ende mal aufs Klo, wie alle die wo wichtig, richtig, falsch oder sonst wo glauben, was auch immer, müssen mal aufs Klo. Das sollte uns doch zu denken geben und es ist ein großer Unterschied, ob ich an ein Klo glaube oder eines habe – hier stellt sich ganz klar die Notwendigkeit dar, wie die Klarheit der Zusammenhänge zum Wohlfühlen führen kann.

Es geht nicht darum, nur das Wissen zu schaffen der nur den Glaube an den Fortschritt befördert, sondern das Wissen zu schaffen, dass man nicht glauben muss, was existiert: Leben! Und Leben kommt aus Liebe. Ohne Liebe, kein Leben. Und da geht der Scheiß los und das ist der ganze Grund, der alle Arten von Glauben überflüssig macht. Glaubste nicht? Sollste ja auch nicht, daher sei motiviert, diesen Umstand selbst allein zu überprüfen!

Wenn der Glaube dann mal überwunden, bleibt Dir der sicherste Platz den Du im Leben bekommen kannst: DAS JETZT! Also kommt statt "Glaube" Vertrauen. Vertrauen ins unendliche Nichts des Dich ständig veränderten, umgebenen Universums.

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